Aktualisieren
Omnipacto sagt dir, wenn eine neue Fassung da ist. Das Aktualisieren dauert eine Minute
und ändert nichts an deinen Daten – die liegen im Ordner data/ neben der
Compose-Datei und bleiben, wo sie sind.
So geht es
Im selben Ordner, in dem die docker-compose.yml liegt:
docker compose pull
docker compose up -d
Das war alles. Der erste Befehl holt die neue Fassung, der zweite startet sie. Notwendige Anpassungen an der Datenbank laufen beim Start von selbst.
Die Compose-Datei ändert sich dabei nicht von selbst. Für 0.5.0 hat sie zwei neue Zeilen (Ordner für die Sicherung vor dem Update, Port nur über IPv4); was zu tun ist, steht unter 0.5.0, „Bitte nach dem Update prüfen“.
Vorher sichern? Schadet nie und geht schnell: den
Ordner data/ kopieren, solange die Anwendung steht
(docker compose down). Wer zurück will, spielt den Ordner zurück und trägt in
der Compose-Datei die vorherige Fassung ein, etwa
ghcr.io/maaatze/omnipacto:0.4.8 statt :latest. Ab 0.5.0 sichert Omnipacto die
Datenbank vor jedem Update zusätzlich selbst, sofern die Compose-Datei den Ordner
data/sicherungen einbindet.
Eine Sache, die schiefgehen kann
Die PostgreSQL-Hauptversion in der Compose-Datei nicht einfach hochsetzen.
PostgreSQL öffnet kein Datenverzeichnis, das eine ältere Hauptversion angelegt hat – der
Container startet dann endlos neu, und in seinem Protokoll steht
database files are incompatible with server. Omnipacto selbst ist daran
unschuldig, die Anwendung kommt nur nicht mehr an ihre Daten.
Ein Wechsel geht so: mit der alten Version eine Sicherung herunterladen
(Einstellungen → Sicherung), Omnipacto anhalten, den Ordner data/postgres
umbenennen, die Version in der Compose-Datei ändern, starten, Sicherung zurückspielen.
Solange kein Grund dafür besteht, lass die Zeile einfach stehen – Omnipacto bringt die
passende Version mit.
Was sich geändert hat
0.5.0
Eine geführte Pflegerunde, ein Handlungsplan auf der Übersicht, ein einheitlicher Vertragszustand und in der Cloud das Plus-Abo samt Widerruf. Dazu eine lange Reihe von Korrekturen aus den Prüfrunden vor der Freigabe, vor allem bei Barrierefreiheit, Kosten und Bedienbarkeit. Vielen Dank an alle, die mitgeprüft haben.
Bitte nach dem Update prüfen
Das betrifft vor allem alle, die selbst hosten. Das Update läuft wie immer mit docker compose pull
und docker compose up -d. Die Compose-Datei ändert sich dabei aber nicht von selbst, und für diese
Fassung hat sie drei neue Zeilen.
- Neue Compose-Datei holen: Lade sie neu herunter, im Ordner mit deiner bisherigen Datei.
Der erste Befehl ersetzt deine bisherige Datei. Hast du an ihr eigene Änderungen vorgenommen, übertrage sie in die neue oder ergänze in deiner eigenen nur die drei Punkte:curl -O https://omnipacto.de/docker-compose.yml docker compose pull docker compose up -d- Ordner für die Sicherung vor dem Update: Ergänze unter
app,volumesdie Zeile- ./data/sicherungen:/data/sicherungen. Vor jeder Migration legt Omnipacto jetzt eine Sicherung der Datenbank ab (vor-update-*.zip, die letzten drei bleiben). Sie lag bisher im Container und war weg, sobald man zum Zurückgehen auf die alte Fassung den Container ersetzte. Im Ordner überlebt sie das. Solange die Zeile fehlt, legt Omnipacto eine zweite Kopie indata/files/vor-updateab und sagt es beim Start. Lässt sich die Sicherung nicht schreiben, hält der Container an, bevor er die Datenbank anfasst. - Port nur über IPv4: In der Portzeile steht vor dem Port jetzt eine
IPv4-Adresse:
"${OMNIPACTO_BIND:-0.0.0.0}:${PORT:-8000}:8000"statt"${PORT:-8000}:8000". Der Grund: Ohne IPv4-Adresse nimmt Docker auch IPv6 an und reicht diese Verbindungen mit der Adresse seiner eigenen Bridge durch. Omnipacto hält sie für einen vertrauenswürdigen Proxy, und ein Client im Internet hätte sich perX-Forwarded-Foreine beliebige Adresse geben und die Bremse der Anmeldung umgehen können. Läuft dein Proxy auf demselben Rechner, setze zusätzlichOMNIPACTO_BIND=127.0.0.1in die.env. Wer den Container selbst startet, schreibt-p 0.0.0.0:8000:8000oder-p 127.0.0.1:8000:8000, nie nur-p 8000:8000. - Proxy-Adresse aus der
.env: Unterapp,environmentsteht die ZeileFORWARDED_ALLOW_IPS: ${FORWARDED_ALLOW_IPS:-}. Leer gelassen gilt die Vorgabe, die für einen Proxy auf demselben Rechner oder im Heimnetz reicht (siehe unten).
- Ordner für die Sicherung vor dem Update: Ergänze unter
- Bisher per IPv6 direkt auf Port 8000? Das geht mit dieser Einstellung nicht mehr. Der Ausweg
ist ein IPv6-fähiger Reverse Proxy davor, der Omnipacto über IPv4 oder das lokale Netz anspricht und die
echte Adresse des Besuchers in
X-Forwarded-Forweitergibt. Du kannst den Port auch bewusst über IPv6 veröffentlichen (OMNIPACTO_BIND=[::]oder eine eigene Portzeile; er antwortet dann nur über IPv6, für IPv4 braucht es eine zweite Portzeile). Dann gilt aber der Preis von oben: Die Bremse der Anmeldung lässt sich über IPv6 umgehen. - Reverse Proxy mit öffentlicher Adresse: Omnipacto glaubt dem Kopf
X-Forwarded-Forjetzt nur noch von Loopback und privaten Netzen (127.0.0.1, ::1, 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12, 192.168.0.0/16, 100.64.0.0/10, fc00::/7). Vorher genügte jedem, der den Port direkt erreichte, eine erfundene Adresse, um die Bremse der Anmeldung und der Kündigung zu umgehen. Ein Proxy auf demselben Rechner (auch in Docker) oder im Heimnetz funktioniert unverändert. Erreicht dich der Proxy dagegen von einer öffentlichen Adresse, zum Beispiel Cloudflare, setzeFORWARDED_ALLOW_IPSauf dessen Adresse oder Netz (mehrere mit Komma, CIDR ist erlaubt). Sonst zählt die Bremse alle Besucher unter der Adresse des Proxys. Trag die Adresse in die.envneben der Compose-Datei ein, etwaFORWARDED_ALLOW_IPS=203.0.113.0/24; die neue Compose-Datei reicht sie an den Container weiter. Ein*macht den Kopf für jeden glaubhaft, der den Port direkt erreicht, und taugt nur, wenn das niemand kann. Die Sitzungsliste zeigt jetzt die Verbindungsadresse statt der behaupteten. - Der Weg zurück, falls ein Update schiefgeht: Scheitert die Migration, bleibt die Datenbank
unverändert, und die alte Fassung startet wieder (altes Tag in der Compose-Datei, dann
docker compose up -d). Hat die Migration geklappt und die neue Fassung macht Ärger, spielst du die Sicherung mit dem neuen Image zurück:
Danach trägst du das alte Tag ein und startest mitdocker compose stop app docker compose run --rm app omnipacto vor-update-einspielen # zeigt nur, welche Sicherung gilt docker compose run --rm app omnipacto vor-update-einspielen --ja # stellt sie zurückdocker compose up -d. Was seit dem Update eingetragen wurde, fehlt dann in der Datenbank; der Ordnerdata/filesbleibt unberührt. Vorher sichert der Befehl den heutigen Stand alsvor-einspielen-*.zip. Zurückspielen lassen sich nur Sicherungen, die 0.5.0 oder neuer angelegt hat. Das Update auf 0.5.0 selbst ist abgedeckt, denn diese Sicherung schreibt schon die neue Fassung. Die ausführliche Anleitung steht in der README unter „Wenn ein Update schiefgeht“. - Wer Omnipacto per Skript anspricht:
PUTauf einen Vertrag ändert nur noch die Felder, die im Rumpf stehen. Bisher setzte jedes fehlende Feld still seine Vorgabe ein, etwa Anbieter, Beginn, Fristen, variablen Preis oder Prepaid. Zum Leeren schickst du das Feld ausdrücklich mitnull,falseoder einer leeren Liste. Skripte, die den ganzen Vertrag schicken, verhalten sich unverändert. - Nur Cloud, Nutzungsvereinbarung: Sie gilt jetzt in einer eigenen Fassung (Stand 06.11.2026). Konten, die der Fassung für Selbsthoster zugestimmt haben, werden einmal neu gefragt. Selbst gehostete Installationen bleiben bei ihrer bisherigen Fassung und werden nicht erneut gefragt.
Neu
- Cloud, Widerruf: Unter „Vertrag widerrufen“ lässt sich ohne Anmeldung widerrufen (§ 356a BGB), auch auf der Anmeldeseite, bei der Registrierung und in den Einstellungen. Du wählst Plus oder die Lizenz, nennst Name und E-Mail-Adresse und bestätigst. Der Eingang steht mit Datum und Uhrzeit auf dem Bildschirm, zum Drucken oder als PDF, und kommt mit denselben Zeilen als E-Mail. Der Widerruf entscheidet nichts allein: Plan und Abo bleiben, bis er bearbeitet ist. Fällt die Funktion aus, nennt die Seite E-Mail-Adresse und Telefonnummer des Anbieters. Gegen Missbrauch gehen je Anschluss höchstens drei Widerrufe je Stunde und zehn je Tag durch, eine Adresse bekommt höchstens eine Eingangsbestätigung je 24 Stunden, und insgesamt gehen höchstens 60 Bestätigungen je Stunde hinaus. Ist die Grenze erreicht, wird der Widerruf trotzdem angenommen, gespeichert und am Bildschirm bestätigt; die E-Mail folgt, sobald wieder Platz ist. Eingänge werden am 1. Januar des vierten Jahres nach dem Eingang gelöscht.
- Cloud, Plus-Abo: Vor dem Weg zur Kasse steht in der Plus-Karte, was der Vertrag ist: Preis von 4,99 € im Monat (ohne Umsatzsteuer nach § 19 UStG), Laufzeit, monatliche Kündigung, Gratismonate, Mängelrechte, Widerrufsrecht und der Anbieter mit Telefonnummer. Die Kasse trägt den Knopf „Bezahlen“ statt „Abonnieren“ und verlangt den Haken für die Bedingungen. Die Zahlungsart wird auch bei einem Gutschein über 100 % erfasst, damit Plus nach den Gratismonaten nicht still endet. Höchstens sieben Tage vor dem Ende der Gratismonate kommt genau eine E-Mail, und nach dem Abschluss eine Vertragsbestätigung (§ 312f BGB) mit Widerrufsbelehrung und Muster-Widerrufsformular. Die Kündigungsschaltfläche gibt es auf Deutsch und Englisch.
- Cloud, Rechtliches: Impressum, Datenschutz, Bedingungen, Widerrufsbelehrung, „Vertrag widerrufen“ und „Verträge hier kündigen“ stehen schon auf Anmeldung und Registrierung bereit. Selbst gehostet erscheint nichts davon.
- Geführte Pflegerunde: Aus dem Pflegepunkt der Übersicht wird eine Runde, die immer einen Fall zeigt, mit Vertrag, aktuellem Preis, letzter Prüfung und Beleglage. Du entscheidest mit „Preis stimmt weiterhin“, „Preis ändern“, „Später“ oder „Zum Vertrag“. Oben steht der Fortschritt („Fall 1 von 18“), ein Filter grenzt auf einen Bereich ein, und wer unterbricht, macht später an derselben Stelle weiter, auch nach Neuladen und auf einem anderen Gerät. Eine Sammelbestätigung gibt es bewusst nicht. „Preis stimmt weiterhin“ setzt ein Prüfdatum, steht in der Historie und lässt sich zurücknehmen. Veraltete Preise werden nach Bereich und Zahlweise später oder früher gefragt, Jahresbeiträge später, Energie früher.
- Handlungsplan auf der Übersicht: Jetzt, Diese Woche, Demnächst und Alles in Ordnung. Jeder Eintrag sagt, was ohne Handlung geschieht, etwa „verlängert sich am 01.01.2027 um 12 Monate, das sind 480,00 €“. Kündigung planen, Behalten und Später lassen sich gleich am Eintrag entscheiden, mit Vorschau vorher und Rückgängig danach. Eine Sprungzeile mit den Zahlen des Plans führt zu den Gruppen. Die frühere Liste „Zu erledigen“ ist entfallen, weil sie dieselben Verträge ein zweites Mal nannte; fehlende Preise und Unterlagen stehen als Gruppe „Pflege“ im Plan.
- Haushaltszustand und Plausibilität: Eine ruhige Aussage (alles in Ordnung, Hinweise, Handlungsbedarf) und vier Arbeitslisten: fehlende Unterlagen, unklare Verträge, veraltete Angaben und Prüfhinweise, jede Zeile mit Weg zum Feld. Gemeldet werden unter anderem Ende vor Beginn, Bestätigung vor Versand und doppelte Preisstände. Veraltete Angaben erscheinen als Bitte um einen Blick, nie als Fehler.
- Ein einheitlicher Vertragszustand: Entwurf, aktiv, Entscheidung steht an, Kündigung geplant, verschickt, Bestätigung fehlt, bestätigt, läuft bis Vertragsende, beendet, ruhend und unklar. Aufgaben, Erinnerungen, Kostenwirkung und erlaubte Aktionen sind je Zustand an einer Stelle festgelegt. Nach einer verschickten oder bestätigten Kündigung steht nirgends mehr „Kündbar bis“.
- Vorschau und Rückgängig: Beenden, Wiederaktivieren, Kündigung verschickt oder bestätigt markieren, Vertrag und Preis löschen nennen vorher, was sich ändert. Danach bleibt Rückgängig zehn Sekunden stehen; Statuswechsel und Kündigungsschritte lassen sich außerdem dauerhaft zurücknehmen. „Warum sehe ich das?“ erklärt bei Fristen, Verlängerungskosten, Erinnerungen, Aufgaben und der Hochrechnung den Rechenweg.
- Familie und Assistenten: Familienaufgaben je Person, Entscheidungen, die mehrere gemeinsam treffen, und Rückfragen an ein Familienmitglied. Der Kontowechsel-Assistent führt vom alten zum neuen Konto, mit allen Verträgen zum Abhaken; im selben Muster gibt es Umzug, Namensänderung, Trennung, Todesfall, neues Fahrzeug, Geburt und Auszug. Der Vertragscheck fragt einmal im Jahr je Vertrag, ob Preis, Nummer, Unterlage und Zahlweg noch passen; er ist aus, bis der Haushalt ihn einschaltet. Im Haushalt heißt der Reiter jetzt „Checklisten“, und Checklisten mit Schritten aus mehreren Bereichen tragen Zwischenüberschriften.
- Herkunft, Nutzen und Szenarien: Preis, Laufzeit, Kündigungsfrist, Verlängerung und Kündigungstag nennen ihre Herkunft in Klartext; „bestätigt“ und „belegt“ stehen getrennt. Der Nutzenbericht im Jahresrückblick zählt gekündigte Verträge mit hinterlegter Bestätigung, die dadurch vermiedene Verlängerung und Preisänderungen mit Preisbrief; was ein Dokument nicht belegt, steht getrennt als Schätzung. Je Vertrag lassen sich Szenarien rechnen (Verlängerung, Wegfall, Preiserhöhung um frei wählbare Prozent). Erkennt Omnipacto einen Regelkonflikt, etwa eine zu lange Verlängerung nach § 309 Nr. 9 BGB, steht das auf Übersicht, Vertragskopf, Szenario, Erinnerung, Wochenbrief und im Kündigungsdialog mit demselben Satz.
- Personen, Zahlungswege, Objekte: Personen am Vertrag haben Rollen: neben dem Vertragsnehmer weitere Vertragspartner (etwa Mitkreditnehmer oder Mitinhaber eines Gemeinschaftskontos), versicherte Personen und Personen mit Vollmacht. Das Notfalldossier hat einen Abschnitt Vollmachten, das Kündigungsschreiben nennt alle Vertragspartner und lässt für jeden eine Unterschriftszeile frei. Ein Girokonto oder eine Kreditkarte darf sich selbst bezahlen. Die Objektauswahl gibt es bei allen Versicherungen, die Sachen versichern, dazu die neue Standardsparte „Photovoltaik/Elektronik“. Neu ist auch die Dokumentenart „Antrag“.
- Benachrichtigungen: Die Zustellzentrale unter Einstellungen, Erinnerungen zeigt die nächste Erinnerung, die letzte erfolgreiche Zustellung je Weg und fehlgeschlagene Zustellungen mit Grund. Ein Weg lässt sich als Ersatzweg einstellen; er bekommt eine Meldung nur, wenn kein normaler Weg zugestellt hat. Neben jedem Zustellweg schickt ein Knopf sofort eine Testnachricht; scheitert sie, steht der Grund da, etwa „HTTP 401“.
- Paperless-ngx und erkannte Verträge: Die Dokumentauswahl zeigt, ob und mit welchem Vertrag eine Unterlage schon verknüpft ist, dazu der Filter „Nur noch nicht verknüpfte“. Unter Einstellungen, Dokumente steht ein Paperless-Status mit „Verbindung testen“. Neu und standardmäßig aus: Omnipacto kennzeichnet verknüpfte Unterlagen in Paperless mit einem Tag. Das braucht Schreibrechte des Paperless-Benutzers; wer die Option nicht einschaltet, behält den reinen Lesezugriff. „Alle als geprüft markieren“ erledigt die Angaben aus Dokumenten eines Vertrags auf einmal, auch ohne Sprachmodell.
- Kosten und Zahlen: Über den Kostenreitern steht, wie viele laufende Verträge ohne Preis nicht eingerechnet sind, mit Link zur gefilterten Liste. Zahlen, Prozente und Einheiten folgen der Sprache der Oberfläche und nicht der des Browsers. Jeder Vertrag wird auf den Cent gerundet, bevor summiert wird.
- Übersicht und Vertragsseite: „Seit deinem letzten Besuch“ führt Änderungen von Personen zuerst auf, Automatisches wie ein Erstimport steht darunter zum Aufklappen. Abschnitte unter den Aufgaben lassen sich ein- und ausblenden, gemerkt am Server je Haushalt und Person. Die Vertragsseite zeigt im Kopf Kosten, Zustand, nächste Aktion und die wichtigste Unterlage; alle anderen Abschnitte sind zugeklappt und merken sich, was man aufgeschlagen hat. Nach dem ersten Vertrag nennt der Schnellstart genau einen nächsten Schritt.
- Für Betreiber: Der Server nennt unter
/.well-known/security.txtMeldeadresse und Richtlinie für Sicherheitslücken; andere Adressen unter/.well-known/antworten mit 404. Der Tageslauf schreibt je Lauf eine Zusammenfassung ins Protokoll. Ein abgelaufener Lizenzschlüssel wird beim Eintragen mit einer klaren Meldung abgelehnt. „Diese Installation“ nennt Version, Bau und Baudatum, den Zustand von E-Mail, Archiv und Tageslauf und die letzte erfolgreiche Sicherungsprüfung.
Behoben
- Eindeutige Namen für Bedienelemente: Termine, Preise, Ablesungen, Unterlagen, Objekte, Felder, Meldewege und Sitzungen trugen in Listen dieselben Namen für Bearbeiten, Löschen und Erledigt. Jetzt nennt jeder Name den Eintrag, etwa „Wartung Gastherme bearbeiten“, und die Titel der Fenster ebenso. Bei einem wiederkehrenden Termin steht schon im Namen des Knopfs, auf welches Datum er rückt. Knöpfe und Links tragen ihren sichtbaren Text im Namen, damit Sprachsteuerung funktioniert, und der Kontoknopf nennt das Kürzel, damit auch der Sprachbefehl trifft. Gleichnamige Unterlagen, Einträge im Papierkorb und Mitglieder bleiben unterscheidbar, und kleine Textknöpfe und Links sind mindestens 24 Pixel hoch.
- Fokusringe und Erklärfenster: Die Fokusringe von Eingabefeld, Textfeld, Auswahl, Ankreuzfeld, Passwortfeld und Kalender waren halb durchsichtig und erreichten nur rund 1,9 zu 1. Sie sind jetzt deckend; geprüft sind alle Akzente, hell und dunkel, mit mindestens 3 zu 1. Erklärfenster haben einen sichtbaren Schließen-Knopf, schließen mit Esc und per Klick daneben, und der Fokus kehrt zum Auslöser zurück. Die Seitenleiste scrollt nicht mehr als Ganzes, nur die Navigation hat einen eigenen Scrollbereich (bei sehr geringer Höhe, etwa 200 % Zoom, scrollt wieder die ganze Leiste in einem Stück).
- Ladezustände: Steuerrelevant und Checklisten sagten kurz „keine Beiträge“ beziehungsweise „Noch keine Checkliste“, bevor die Antwort da war. Jetzt steht eine Ladeanzeige da, bei einem Fehler eine Meldung mit „Erneut versuchen“. Beim Wechsel des Jahres steht nie die Summe des Vorjahres unter dem neuen Jahr.
- Kosten: Die Zahl „Aktuelle Monatskosten“ heißt jetzt „Laufende Zahlungen pro Monat“, denn sie summiert Zahlungen: Ein Abschlag ist überwiesenes Geld, nicht Verbrauch, und ein Sparbeitrag wie Riester ist eine Zahlung, aber kein verbrauchtes Geld. Die Jahresansicht erklärt in einem Satz, wie Hochrechnung und Kalenderjahr zusammenhängen. Den Monat der Jahresgrafik wählst du auch per Tastatur oder Liste, mit Jahr und Betrag. Die Abschlagsbilanz rundet kaufmännisch auf den Cent, einmal am Ende, und ist damit nachrechenbar (bei 3.153 kWh × 31,9 ct + 149,00 € Grundpreis stand 1.154,80 € statt 1.154,81 €).
- Entwurf aktivieren, „Aktiv, Frist unbekannt“: Beim Aktivieren eines Entwurfs fragt Omnipacto vorher, wenn Beginn oder Preis fehlen; „Angaben ergänzen“ öffnet das Formular beim ersten fehlenden Feld, „Trotzdem als aktiv erfassen“ bleibt möglich, und Rückgängig führt zurück auf Entwurf. Wer einen Entwurf im Bearbeiten-Fenster auf „Aktiv“ stellte, sah danach weiter „Entwurf“, und der Klick auf „Aktivieren“ endete in einem Fehler. Auch dieser Weg verhält sich jetzt wie „Aktivieren“, mit der Rückfrage bei fehlendem Beginn oder Preis. Fehlen bei einem aktiven Vertrag Beginn, Ende oder Verlängerung, steht er als „Aktiv, Frist unbekannt“, die nächste Aktion heißt „Beginn ergänzen“ statt „Nichts zu tun“, und der Plan führt ihn unter Pflege. War ein Vertrag in einem anderen Fenster schon aktiviert, setzte das Bearbeiten-Formular ihn beim Überschreiben auf „Entwurf“ zurück; jetzt geht der Status nur mit, wenn du ihn im Formular selbst geändert hast.
- Kündigung planen statt „Kündigen“: Der Knopf, der einen Kündigungsvorgang anlegt, hieß „Kündigen“ und klang, als sei die Kündigung schon raus. Er heißt jetzt „Kündigung planen“, auch in Erinnerungen per E-Mail und Push. Danach zeigt der Vertrag sofort „Kündigung verschicken“ mit dem Hinweis „Noch nicht verschickt“.
- Vertrag nur mit Namen: Ein aktiver Vertrag ohne Beginn sagt oben „Erfasst, aber noch keine Kündigungserinnerung möglich“ und führt mit „Beginn ergänzen“ direkt zum Feld. Die Vertragsliste zeigt „Keine Erinnerung möglich“, und unter Fristen und Termine stehen solche Verträge in einer eigenen Liste. An den laufenden Zahlungen steht sichtbar, dass sie Abschläge und Sparbeiträge enthalten.
- Herkunft von Importen: Ein Vertrag aus dem CSV-Import oder der Schnittstelle zeigte „Von dir bestätigt“, obwohl du nichts bestätigt hattest. Jetzt steht „Aus dem Import übernommen“ oder „Über die Schnittstelle eingetragen“, jeweils mit „nicht von dir bestätigt“, und daneben der Knopf „Stimmt mit meinen Unterlagen überein“. Verträge ohne jede Spur im Protokoll, etwa aus älteren Importen, heißen „Erfasst, nicht von dir bestätigt“ und lassen sich mit demselben Knopf bestätigen.
- Übernehmen aus Unterlagen: Wer einen gelesenen Wert aus einer Unterlage übernahm, verlor dabei still andere Angaben des Vertrags: variabler Preis, Prepaid und „Für immer ausblenden“ standen danach wieder auf aus. Das Bearbeiten-Fenster setzte das Ausblenden beim Speichern ebenso zurück. Beides ist behoben, und gleichnamige Unterlagen und Einträge im Papierkorb tragen jetzt unterscheidbare Namen.
- Pflegerunde: Fälle, die dazukommen, nimmt die Runde bei jeder Änderung an den Daten auf, und sie schließt sich beim Speichern, wenn keiner ihrer Fälle mehr offen ist. Das Ansehen der Runde schreibt nichts mehr in die Datenbank. Zwei Starts im selben Augenblick endeten bisher in einem Serverfehler. Am Ende steht ein klarer Abschluss mit „Runde abschließen“.
- Vorlagen und Schreiben: Mitteilungsvorlagen schließen je nach Inhalt passend: Fragen mit der Bitte um eine kurze Rückmeldung, reine Mitteilungen mit der Bitte um Bestätigung. Die Umzugsliste fragt bei Wohngebäudeversicherungen neutral, ob das Gebäude im Eigentum bleibt, verkauft wird oder ein neues dazukommt, mit eigener Vorlage je Antwort. Die Vorlagen für Zähler, Anschluss, Mietvertrag, Geburt, Fahrzeug und Trennung unterstellen nichts mehr, was die Liste nicht erfragt hat. Ein leerer Preis steht als „Nicht erfasst“, und die fehlende Absenderanschrift hat die Aktion „Anschrift ergänzen“. Die Eingangsbestätigung einer Kündigung nennt in der Cloud Uhrzeit und das Ende von Plus jetzt in deutscher Zeit.
- Preise und Fristen: Ein nachträglich eingetragener alter Preis löste ein frisches Sonderkündigungsrecht „vom Eintragungstag“ aus; Bezug ist jetzt das Datum der Mitteilung, sonst der Tag, ab dem der Preis gilt. Die Preisauffälligkeit nennt den Mehrbetrag im Abrechnungsrhythmus statt „rund 28 % im Jahr“, und schwankende Verbrauchsrechnungen gelten nicht mehr als Preiserhöhung. „Liegt die Abrechnung vor?“ lässt sich mit „Abrechnung liegt vor“ beantworten.
- Gefundene Verträge und Paperless: Nach dem ersten Vertrag aus den Unterlagen eines Anbieters verschwand der Anbieter aus der Liste, auch wenn die Police eines zweiten Vertrags noch frei war. Jetzt bleibt er mit dem Hinweis „Weiterer Vertrag möglich“ stehen. Ausgeblendete Vorschläge bleiben ausgeblendet. In den Einstellungen gingen eingetippte Eingaben (etwa Benutzername und Passwort für Paperless) verloren, wenn sich die Seite neu zeichnete; sie bleiben jetzt stehen.
- Übersicht und Anzeige: Die dringendste Aufgabe wurde abgeschnitten; Dringlichkeit, Grund und Zuständigkeit stehen jetzt vollständig in einer umbrechenden Zeile, auch bei 200 % Zoom. Die Karte „Fällt auf“ schiebt den Handlungsplan nicht mehr aus dem Bild, sondern steht als eine Zeile darunter. Zahlen und Zählwörter folgen den Pluralformen der Sprache („1 Dokument“, „in 1 Tag“). Im Fenster „diesmal behalten?“ stand unter „Dann gilt:“ ein Rohschlüssel; die Folgen von „Behalten“ sind jetzt in beiden Sprachen übersetzt.
- Installation: „Neueste Fassung“ steht nie niedriger als die laufende, die Anmeldeseite beginnt in der Sprache der Installation, und „Reaktivieren“ entfernt das Enddatum (Rückgängig stellt es wieder her).
0.4.8
Mehrere Konten und Karten je Bank, gekündigte Verträge ohne Widersprüche und eine Reihe von Verbesserungen aus einem externen Prüfbericht und den Rückmeldungen eines Kunden. Vielen Dank dafür.
Neu
- Konten und Karten je Bank: Unter einem Bank- oder Kartenvertrag stehen beliebig viele Konten und Karten, jeweils mit Bezeichnung und auf Wunsch den letzten vier Stellen. Im Vertrag wählt man unter „Bezahlt über“ die Bank und darunter das Konto oder die Karte. Die vollständige IBAN speichert Omnipacto bewusst nicht.
- Behalten als Entscheidung: Wer einen Vertrag behält, hält das fest, diesmal oder dauerhaft. Omnipacto nennt den Tag, an dem es wieder fragt; bis dahin steht die Frist nicht mehr als Aufgabe in der Liste und nicht im Kalender.
- Zahlungswege: Bei Verträgen ohne Angabe führt „Zuordnen“ direkt zum passenden Feld.
- Suche: findet Ansprechpartner, Konten und Karten. Ein Treffer im Titel oder im Text zählt mehr als ein Wort im Briefkopf.
- Der persönliche Ansprechpartner steht bei „Anbieter erreichen“, mit Telefon und E-Mail.
Behoben
- Gekündigte Verträge zeigten weiter „Kündbar bis“, eine Verlängerung samt Kosten und bei der Person „Kündigen bis“. Jetzt steht überall, bis wann der Vertrag noch läuft.
- Ansprechpartner im Vertragsformular: Namen mit Leerzeichen lassen sich eintippen, und alle Felder stehen bereit.
- Eine 0 in Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist lässt sich löschen und überschreiben.
- Vollständigkeit und Beleg sagen dasselbe: Gezählt werden die nötigen Angaben, Vertragsnummer, Unterlage und Person heißen „empfohlen“. „Belegt“ heißt es nur mit Police, Bedingungen oder Nachtrag am Vertrag.
- Erste Schritte: Der Schnellstart verspricht keine Erinnerung mehr, solange kein Meldeweg eingerichtet ist, und beim Einrichten ist E-Mail vorgewählt. Eine Erinnerung zu einer Frist, die noch nicht mit den Unterlagen abgeglichen ist, sagt das dazu.
- Übersicht: Eine Nachzahlung für ein abgeschlossenes Jahr fragt, ob die Abrechnung schon vorliegt.
- Verbrauch: Das Jahresdiagramm erklärt Messung und Hochrechnung in einer Legende. Bei starker Vergrößerung scrollte die Seite waagerecht.
- Die Vertragsart „KFZ“ heißt jetzt „Kfz-Versicherung“.
0.4.7
Zahlungswege und Ansprechpartner, Tags aus Paperless-ngx und drei Korrekturen, die ein Kunde gemeldet hat. Vielen Dank dafür.
Neu
- Zahlungsweg: Je Vertrag lassen sich Zahlungsart und Konto oder Karte eintragen, auch als Verweis auf den eigenen Girokonto- oder Kreditkartenvertrag. Dessen Seite zeigt, was alles darüber läuft und was es im Monat kostet. Die Übersicht steht unter Personen & Objekte → Zahlungswege.
- Ansprechpartner: Makler, Berater oder Sachbearbeitung einmal anlegen und einem oder mehreren Verträgen zuordnen, mit Telefon und E-Mail zum Antippen.
- Tags aus Paperless-ngx: an verknüpften Unterlagen, in den Suchtreffern und bei den erkannten Verträgen. Dort lassen sich die Unterlagen eines Vorschlags selbst auswählen, mit einem Klick nach Tag. So werden aus den Unterlagen eines Anbieters mehrere Verträge. Abschaltbar unter Einstellungen → Dokumente.
- Notfalldossier, die Unterlagen für Umzug, Todesfall und Trennung sowie der Datenexport nennen Zahlungsweg und Ansprechpartner.
Behoben
- Angaben aus Dokumenten: Einen Vorschlag zu verwerfen und „Als geprüft markieren“ funktionieren wieder, auch ohne Sprachmodell. Verworfene Vorschläge zählen nicht mehr als offene Angaben.
- Preisverlauf: Jeder Preis endet am Tag vor dem nächsten, egal in welcher Reihenfolge er erfasst wurde. Bereits gespeicherte Preise werden beim Update einmal so geordnet.
- Dunkelmodus: Hauptknopf und aktiver Menüpunkt folgen dem gewählten Akzent.
0.4.6
Eine neue Seite für Verbräuche, eine bessere Anbindung an Paperless-ngx und eine Erkennung, die mehrere Verträge beim selben Anbieter auseinanderhält. Dazu Korrekturen, die eine vollständige Prüfrunde auf Rechner und Handy gefunden hat.
Neu
- Seite „Verbrauch“: Strom, Gas, Wärme und Wasser über die Jahre, über jeden Anbieterwechsel hinweg. Jahre mit Veränderung zum Vorjahr, Monate als Jahr gegen Vorjahr, Kosten zum Tarif, der damals galt. Für Gas und Wärme auf Wunsch witterungsbereinigt; dafür gehen nur Postleitzahl, Ort und gerundete Koordinaten nach außen.
- Erkannte Verträge: Die Erkennung liest bis zu 50.000 Dokumente statt 5.000, die neuesten zuerst, und sagt, wie viele von wie vielen sie durchsucht hat. Hat ein Anbieter mehrere Verträge (Hausrat und Haftpflicht beim selben Versicherer, Strom und Gas, Festnetz und Mobilfunk), gibt es dafür getrennte Vorschläge mit den jeweils eigenen Unterlagen.
- Paperless-ngx mit Zwei-Faktor-Anmeldung: Omnipacto fragt beim Verbinden nach dem Code. Den Zugriffsschlüssel aus Paperless kann man auch direkt eintragen.
- Hinweise führen zur Stelle: Ein Klick auf einen Punkt im Systemzustand oder auf einen Hinweis öffnet genau die Einstellung, mit der man ihn behebt.
Behoben
- Erkannte Verträge nach dem Verbinden: Die Vorschläge erscheinen sofort. Vorher stand dort weiter „Verbinde dein Dokumentenarchiv“, bis man die Seite neu lud.
- Neuer Vertrag von Hand: Nach „Anlegen“ öffnet sich der neue Vertrag. Ein Haushalt ohne Verträge sieht „Noch keine Verträge“ statt „Keine Treffer“.
- Nur ansehen: Wer einen Haushalt nur ansehen darf, sieht keine Knöpfe mehr, die erst beim Klick abgelehnt würden.
- Absenderanschrift: Die Aufgabe „Absenderanschrift ergänzen“ steht vorn und fällt nicht mehr aus der Liste, wenn viele Fristen anstehen.
- Ohne Verbindung: Reißt das Netz beim Speichern ab, sagt Omnipacto das, und die Eingaben bleiben stehen.
- Lesbarkeit: Bei 400 % Zoom scrollt keine Seite mehr quer, Zustandsfarben sind auch bei Rot-Grün-Schwäche lesbar, und die Felder in den Einstellungen sind wieder mit ihrer Beschriftung verbunden.
- Dazu weitere kleinere Korrekturen, die vollständige Liste steht in der Anwendung unter „Was ist neu“.
Ältere Fassungen (0.2.0 bis 0.4.5)
0.4.5
Omnipacto zeigt, was es euch gebracht hat, und arbeitet besser zu zweit: was seit dem letzten Besuch passiert ist, Aufgaben übergeben, Unterlagen für Lebenslagen. Dazu die Ergebnisse von vier externen Prüfrunden zu Bedienbarkeit, Barrierefreiheit und Marktreife.
Neu
- „Was Omnipacto gebracht hat“ im Jahresrückblick: rechtzeitig gekündigte Verträge, was deren nächste Verlängerung gekostet hätte (als errechnet gekennzeichnet), erkannte Preiserhöhungen und abgelegte Unterlagen. Die Übersicht führt mit einer Zeile dorthin.
- „Seit deinem letzten Besuch“ auf der Übersicht: neue Preise mit Betrag, neue und geänderte Verträge, Kündigungsschritte, erledigte Termine und neue Unterlagen, jeweils mit dem Namen, wer es war.
- Aufgaben übergeben: Aus einer Aufgabe wird ein Termin mit zuständiger Person und Datum. Ein erledigter Termin hält fest, wer ihn erledigt hat.
- Unterlagen für Lebenslagen unter „Personen & Objekte“: neben dem Notfalldossier eine Umzugsliste, die Verträge einer Person für den Todesfall, eine Liste nach Vertragsnehmer für eine Trennung und eine Versicherungsübersicht fürs Beratungsgespräch.
- Zusammenfassung wahlweise jeden Montag statt am Monatsersten, jetzt mit offenen Aufgaben und neuen Erkenntnissen.
- Anbieterkontakt am Vertrag: Anschrift, E-Mail, Telefon und Kundenportal, bearbeitbar und aus Dokumenten vorgeschlagen – die eigene Anschrift wird dabei nie als Anbieteranschrift angeboten.
- Schnellstart: Gleich nach dem ersten Vertrag steht da, ab wann Omnipacto erinnert und was eine Verlängerung ohne Kündigung kostet.
- Hilfe & Kontakt in der Seitenleiste: wo es Antworten gibt, eine vorbereitete Nachricht an den Support und technische Angaben ohne Vertragsdaten.
- Vertragshistorie filtern nach Änderungen, Dokumenten, Kündigung und Preis; „Was kann ich hier tun?“ erklärt jede Seite in drei Sätzen.
Behoben
- Lesbarkeit und Bedienung: Alle Farben erreichen den Mindestkontrast, Fokusrahmen sind deckend, kein Bedienelement ist kleiner als 24 × 24 Pixel, am Handy reagiert jeder Knopf auf eine Fingerfläche von 44 × 44 Pixeln.
- Sicherung: Beim Zurückspielen kommt jetzt jede Angabe mit – ein Test vergleicht nach jedem Rundlauf jede Spalte.
- Herkunft der Laufzeit: „von dir bestätigt“ und „mit verknüpftem Dokument belegt“ sind zwei Zustände; ein Haken klingt nicht mehr nach einem Beleg.
- Rückgängig in Meldungen bleibt zehn Sekunden stehen und bestätigt sich; eine gelöschte Vertragsnummer lässt sich zurückholen.
- Klare Namen: „System: 3 zu prüfen“ statt „Handlung nötig“, „Kosten im Jahresverlauf“, „Vertragsliste“, „Weitere Aktionen“, „Steuerrelevant“, Alltagssprache statt Fachwörtern.
- Datumsfelder: Ein fertig getipptes Datum gilt sofort – „Speichern“ braucht keinen zweiten Klick mehr.
- Dazu viele kleinere Korrekturen, die vollständige Liste steht in der Anwendung unter „Was ist neu“.
0.4.4
Omnipacto sagt jetzt, was es für euren Haushalt im Blick hat, und lässt Hinweise abschließen statt sie stehen zu lassen. Dazu Passkeys, Geräte und Sitzungen, ein Schnellstart für neue Haushalte und viele Nachbesserungen aus drei externen Prüfrunden.
Neu
- „Das hat Omnipacto für euch im Blick“ auf der Übersicht: höchstens drei Dinge aus eurem eigenen Bestand, die Kündigungsfrist mit dem meisten Geld auf dem Spiel, ein Preissprung, ein Abschlag, der nicht reicht, was weggefallene Verträge sparen. Jedes mit Zeitraum, Quelle und dem Weg dorthin. Steht nichts an, sagt die Karte das mit Zahlen.
- Preisauffälligkeiten abschließen. „Passt so“, „Vergleich vormerken“ (legt einen echten Termin an) oder „Ausblenden“ mit Grund. Die Entscheidung steht in der Chronik des Vertrags, die nächste Erhöhung ist wieder ein neuer Hinweis.
- Schnellstart für neue Haushalte: ersten Vertrag erfassen, Frist mit den Unterlagen abgleichen, ein Dokument oder einen Zählerstand ergänzen. Jeder Schritt hakt sich von selbst ab.
- Passkeys: anmelden mit Face ID, Touch ID, Windows Hello oder einem Sicherheitsschlüssel. Geräte und Sitzungen: sehen, wo du angemeldet bist, und ein Gerät einzeln oder alle anderen abmelden.
- Dokument teilen aus dem Betrachter, über das Teilen-Menü deines Geräts. Bewusst ohne Freigabelink: Die Datei geht, keine Adresse.
- Jahresrückblick drucken oder weitergeben mit Blick darauf, was enthalten ist. Namen und Einzelbeträge lassen sich abschalten, die Zusammenfassung enthält nie Namen.
- Vertragsliste mit Arbeitsfiltern (Person, Objekt, ohne Dokument, ungeprüfte Vorschläge, Frist in 30/90/180 Tagen), kombinierbar und als Ansicht speicherbar.
- Vorschläge erkennbar: Laufzeit und Frist aus der Vertragsart tragen die Marke „Vorschlag“, bis du sie mit deinen Unterlagen abgleichst.
- Rechtshinweise nach Referenzkatalog, Altverträge vor März 2022 an den damaligen Grenzen gemessen.
- Einstellungen zeigen, ob gespeichert ist; Diese Installation hat eine Sprungleiste, und Version und Build stehen vollständig zum Kopieren da.
- Protokoll mit Aufbewahrung (Vorgabe ein Jahr), technische Zeilen fallen nach 14 Tagen weg.
Behoben
- Sicherung: Haushalte mit Verträgen im Papierkorb bekamen bei jeder Prüfung „unvollständig“. Zähler, Kündigungen und Termine bleiben jetzt beim Vertrag; ältere Sicherungen gelten wieder als vollständig. Zähler fehlten in der Sicherung ganz, auch das ist behoben.
- Kündigung planen: je Weg genau ein beschriftetes Empfängerfeld, die Zeile „Geht an: …“ sagt vorher, wohin es geht, und was fehlt, hängt am gewählten Weg.
- CSV-Import: Die Spalte „Vertragsart“ wird erkannt, ein abgebrochener Upload wird sofort auf einem zweiten Weg wiederholt und nennt sonst eine Kennung fürs Protokoll.
- Bildschirmleser: Alle Eingabe- und Auswahlfelder tragen einen Namen.
- Dunkle Darstellung ohne hellen Blitz beim Neuladen.
- Zähler: Umrechnungsfaktor nur noch bei Gas, Datumsfeld und lange Zählpunktkennungen passen auf jede Breite.
- Laden: Bricht beim Öffnen die Verbindung kurz weg, steht jetzt eine Meldung mit „Neu laden“ da statt eines endlosen Ladekreisels.
- Handy: Vertragsarten, eigene Felder und Absicherung als Karten statt zusammengepresster Tabellen; alle Kernseiten ohne Querscrollen von 320 bis 768 Pixeln.
- Dazu gut zwanzig kleinere Korrekturen, die vollständige Liste steht in der Anwendung unter „Was ist neu“.
0.4.3
Zählerstände. Wer Strom, Gas oder Wasser bezieht, sieht jetzt am Vertrag, was er verbraucht – Jahr für Jahr, mit Vergleich, und ob der Abschlag reicht.
Neu
- Zähler am Vertrag. Auf jedem Energie- und Wasservertrag steht die Karte Zähler und Verbrauch: Zählernummer, Stände, Tarif. Stände trägst du von Hand ein, fügst sie als Tabelle aus deiner Tabellenkalkulation ein (Datum und Stand je Zeile, mehr braucht es nicht) – oder du lässt sie aus den Rechnungen lesen: Zählernummer, Anfangs- und Endstand, Arbeitspreis, Grundpreis und Abschlag, jeder Wert mit seiner Fundstelle im Dokument.
- Verbrauch je Jahr. Ein Diagramm und eine Tabelle: wie viel in jedem Jahr, wie viel Prozent mehr oder weniger als im Jahr davor, das laufende Jahr aufs Jahr hochgerechnet. Die Reihe läuft über die ganze Vertragskette – ein Anbieterwechsel ist kein Bruch im Diagramm, denn der Zähler bleibt an der Wand.
- Abschlagsbilanz. Arbeitspreis mal Verbrauch plus Grundpreis, gegen zwölf Abschläge gerechnet: Nachzahlung oder Guthaben in Sicht. Eine Richtung, keine Rechnung – aber früh genug, um den Abschlag anzupassen.
- Erinnerung „Zähler ablesen“ je Zähler, monatlich bis jährlich, als Termin und im Kalender-Abo; sie rückt mit jeder Ablesung nach.
- Automatisch melden. Home Assistant oder ein Skript schickt den Stand an eine Meldeadresse, die nur dafür gilt und sich jederzeit widerrufen lässt – ein Stand je Tag, ein zweiter Wert am selben Tag ersetzt den ersten.
0.4.2
Die Cloud-Edition ist da, und drei Dinge, die jeder Selbsthoster auch bekommt: Kündigungen aus dem eigenen Postfach, Erinnerungen als Mitteilung im Browser, und ein Vertrag direkt aus einem Dokument, das schon in Paperless liegt. Dazu ein Fehler, der seit Anfang an bestand: E-Mail-Meldewege gingen nie raus.
Neu
- Kündigung aus dem eigenen Postfach. Jede Person hinterlegt unter Einstellungen → Mein Konto ihr Postfach; die Kündigung geht dann mit ihrer Adresse als Absender raus, und die Antwort des Anbieters landet bei ihr. Der Ausgang der Installation wird für Kündigungen nur genutzt, wenn der Verwalter das freigibt. Ohne beides: Aus meinem Mailprogramm, mit fertigem Text und PDF.
- Erinnerungen als Mitteilung im Browser (Web Push), auch bei geschlossener App: Einstellungen → Erinnerungen → Benachrichtigungen in diesem Browser. Auf dem iPhone nur, wenn Omnipacto auf dem Home-Bildschirm liegt.
- Vertrag aus dem Paperless-Archiv. Unter Aus einem Dokument steht neben Datei hochladen jetzt In Paperless suchen: auswählen, ansehen, lesen lassen, speichern. Die Suche findet dabei auch Teilwörter, „Abfall“ trifft „Abfallgebühren“.
- Das eigene Konto löschen – mit allem, was nur einem selbst gehört. Geteilte Haushalte bleiben bei den anderen Besitzern.
- Systempost mit Gesicht. Einladung, Passwort, Willkommen und Bestätigungen kommen als aufgeräumte HTML-Mail in der Sprache des Empfängers, mit einem Knopf statt eines endlosen Links.
- Systemzustand: Jede Zeile führt in den Bereich der Einstellungen, in dem man sie ändert. Und am ersten Tag einer Installation ist „Sicherung noch nicht gelaufen“ kein Befund mehr, sondern ein Termin.
- Cloud-Edition unter cloud.omnipacto.de: Konto anlegen, fünf Verträge kostenlos, Plus im Abonnement. Für Selbsthoster ändert sich nichts.
Behoben
- Ein E-Mail-Meldeweg aus den Einstellungen verschickte nie etwas. Er verlangte einen eigenen Mailserver im Kanal, den die Oberfläche gar nicht abfragt; der Fehler stand still im Protokoll. Jetzt nutzt er den Mailausgang der Installation. Nach dem Update bekommen solche Wege ab sofort Post.
- Der Warnhinweis zu Zustellfehlern blieb stehen, obwohl derselbe Weg längst wieder zustellte.
- Auf dem Handy lag die Upload-Karte unter allen Kacheln, außerhalb des Bildschirms – jetzt direkt unter Aus einem Dokument.
- Der Listenimport und das Übernehmen erkannter Verträge hielten die kostenlose Grenze nicht ein.
0.4.1
Zwei externe Prüfberichte abgearbeitet – und dabei eine Reihe Stellen gefunden, an denen Omnipacto etwas anzeigte, was so nicht stimmte. Dazu drei Dinge, die vorher gar nicht gingen: sehen, was ein Anbieterwechsel gekostet hat; wissen, auf welcher Seite ein gefundenes Wort steht; und seine Daten vollständig mitnehmen.
Was das Geld angeht
- Preisverlauf über den Anbieterwechsel hinweg. Bisher endete er an der Vertragsgrenze – gerade beim Wechsel wusste man also nicht, ob man gespart hat. Jetzt steht in der Vertragskette der Monatsbetrag jedes Gliedes und die Veränderung dazwischen. Fehlt irgendwo ein Preis, steht das da statt einer erfundenen Linie: Der Vergleich rechnet gegen den letzten bekannten Betrag, nicht gegen eine Null.
- Preisauffälligkeiten. Ungewöhnliche Sprünge, auslaufende Preisbindungen und doppelte Absicherungen stehen auf der Kostenseite – aber nur, wenn es wirklich etwas gibt. Eine Erhöhung wird auf das Jahr gerechnet: 30 % über zwei Jahre sind keine Auffälligkeit, 30 % in einem Jahr schon. Und als Doppelung gilt nur, was dieselbe Person oder dieselbe Sache betrifft – drei Zahnzusätze für drei Kinder sind keine.
- Ein Preis aus einem Schreiben gilt ab dem Tag, den das Schreiben nennt. Vorher zählte das Datum des Briefes: Eine Anpassung vom 15. November zum 1. Januar galt damit sechs Wochen zu früh, und jede Jahreszahl war zu hoch.
Suchen und finden
- Ein Treffer im Dokumenttext nennt die Seite. In einer 40-seitigen Police war ein Fund vorher nicht überprüfbar. Das gilt auch für eingescannte Dokumente, in denen der Browser selbst nichts finden kann.
- Unterlagen, die noch etwas brauchen, stehen in einer eigenen Sicht: ohne Vertrag oder mit gescheitertem Auslesen – mit dem Grund an der Zeile.
- Ein Dokument ansehen geht immer, auch bevor es ausgelesen wurde und erst recht, wenn das Auslesen misslungen ist.
Was als Nächstes zu tun ist
- Die Aufgabenliste auf der Startseite nennt die Sache statt einer Anzahl: nicht mehr „5 Verträge ohne Preis“, sondern welcher – und ein Klick führt hin. Verschickte Kündigungen ohne Antwort stehen oben, denn dort läuft eine Frist weiter.
Daten und Recht
- Alles mitnehmen: Ein Export als ZIP mit maschinenlesbarer Datei und sechs Tabellen, deutsch formatiert. Die Spalten sind genau die, die der eigene Import wieder einliest – ein Export, den nicht einmal das erzeugende Programm zurücknehmen kann, wäre ein Versprechen ohne Deckung.
- Eine Nutzungsvereinbarung vor der ersten Nutzung, mit Zeitpunkt und Fassung festgehalten. Der Haftungsausschluss samt Rechtsstand und Fundstellen steht an einer Stelle – nicht auf jeder Arbeitsseite.
- Dokumente zusammenführen: Zwei Scans desselben Schreibens lassen sich vereinen, statt eines davon zu löschen.
Herkunft und Sicherheit
- Jedes Abbild ist signiert und trägt eine Stückliste seiner fremden Bestandteile. Die Prüfsumme sagt, dass sich nichts geändert hat; die Signatur sagt, woher es kommt. Anleitung auf der Sicherheitsseite.
- Ein Meldeweg für Sicherheitsprobleme nach RFC 9116 – auch in der Anwendung selbst, denn wer Omnipacto betreibt, war womöglich nie auf dieser Seite.
Behoben
- Der CSV-Import brach bei Dateien ab, die Excel als UTF-16 speichert – also bei einem großen Teil dessen, was Leute exportieren.
- Auf dem Handy waren zwei Wege nicht zu Ende bedienbar.
- Der Anzeigename stand nach dem Neuladen falsch im Feld.
- Ein Bearbeiten-Fenster blieb beim ersten Öffnen dunkel.
- Auf dem Mac mit Safari fehlte der Hinweis, wie sich Omnipacto als App einrichten lässt – dort ging der Weg über das Ablage-Menü.
- Die Jahreskosten rechneten ein angefangenes Jahr voll.
0.4.0
Die größte Fassung seit 0.3.0: Kündigen von Anfang bis Ende, Verträge nach Verbrauch, Dokumente stapelweise auslesen, ein Jahresrückblick – und eine ganze Reihe Stellen, an denen Omnipacto vorher etwas behauptet hat, was nicht stimmte.
Kündigen
- Kündigen, ohne den Brief selbst zu verschicken. Omnipacto schickt das Kündigungsschreiben an den Anbieter, mit Kopie an dich und dem Schreiben als PDF im Anhang. Aber nur dort, wo eine E-Mail wirksam ist: Bei einer Wohnung verlangt das Gesetz Papier und Unterschrift, und dann sagt Omnipacto das, statt zu senden.
- Welche Form bei diesem Vertrag wirkt. Für Verträge ab Oktober 2016 genügt Textform, auch wenn in den Bedingungen „schriftlich“ steht. Die Ausnahme ist die Wohnraummiete. Dazu der Hinweis auf den Kündigungsbutton, den Anbieter seit 2022 anbieten müssen.
- Kein Schreiben ohne Empfänger. Fehlt der Anbieter oder jedes Merkmal, mit dem er den Vertrag findet, entsteht kein Brief – sondern der Hinweis, was fehlt. Ein Schreiben, das nirgends ankommt, ist schlechter als keins: Es sieht aus wie eine Kündigung, und die Frist läuft weiter.
- Der Kündigungstag zeigt seinen Rechenweg. Beginn, Mindestlaufzeit, wie oft sich der Vertrag seither verlängert hat, Ende der Periode, minus Frist – aufklappbar, mit dem Stand der zugrunde liegenden Regeln.
- Eine Preiserhöhung erkennt sich selbst. Wird ein Preis höher, entsteht der Termin für das Sonderkündigungsrecht von allein. Im Schreiben stehen dann das Datum der Preisänderung und der Paragraf, aus dem das Recht folgt.
- Erinnerungen mit Knöpfen. Die Meldung aufs Handy trägt „Behalten“ und „Kündigen“ – der erste wirkt mit einem Tippen, ohne Anmeldung.
Dokumente auslesen
- Alle Unterlagen eines Vertrags auf einmal. Statt Dokument für Dokument auszuwählen, liest Omnipacto den ganzen Stapel und legt die Ergebnisse nebeneinander – jede Angabe mit der Fundstelle, aus welchem Blatt sie stammt. Bei achtzehn Verträgen ohne Kündigungsfrist hätten neun sie in einer ihrer eigenen Unterlagen stehen gehabt.
- Rechnungsbeträge werden gelesen. Aus einer Strom- oder Mobilfunkrechnung übernimmt Omnipacto Betrag und Abrechnungszeitraum – auf Wunsch alle auf einmal. Gemessen an einem echten Bestand werden 59 % der Rechnungen erkannt, ohne einen einzigen Fehlgriff.
- Hängende Leseaufträge lösen sich selbst. Bricht ein Lauf ab, bleibt er nicht mehr ewig auf „wird gelesen“ stehen.
- Angaben aus Dokumenten zeigen den Beleg im eingebauten Betrachter, statt ins Archiv-Formular zu springen.
Kosten
- Verträge, die nach Verbrauch abgerechnet werden. Für Tarife wie Tibber gibt es keinen festen Monatsbetrag, sondern jeden Monat eine andere Rechnung. Omnipacto führt sie als solche: Der Monatswert ist der Durchschnitt der letzten zwölf Rechnungen, und aus schwankenden Beträgen entsteht kein falscher Hinweis auf ein Sonderkündigungsrecht.
- Grundgebühr und Arbeitspreis sind zwei Dinge. Der feste Anteil gehört eingetragen, über den anderen entscheidet die Rechnung – beides lässt sich getrennt angeben.
- Euer Jahr in Zahlen. Einmal im Jahr eine Seite: was ihr gezahlt habt, was teurer geworden ist, was dazukam, was wegfiel – und was im nächsten Jahr ansteht.
Verträge und Fristen
- Ausblenden statt Kündigen. Verträge, die du behalten willst, verschwinden aus der Aufgabenliste – bis zum nächsten Kündigungstermin oder dauerhaft. Sie stehen weiter unter „Ausgeblendet“, mit dem Weg zurück.
- Prepaid-Tarife. Bei Mobilfunk fragt Omnipacto jetzt: Vertrag oder Prepaid? Prepaid hat keine Laufzeit und keine Kündigungsfrist, dafür die umgekehrte Frist – wer zu lange nicht auflädt, verliert Guthaben und Rufnummer. Genau daran erinnert Omnipacto.
- Was auffällt, wenn man die Verträge nebeneinanderlegt. Doppelt abgesicherte Risiken, zwei Verträge beim selben Anbieter für dieselbe Person oder dieselbe Sache, eine Fahrzeugpolice ohne Fahrzeug. Jeder Hinweis sagt dazu, wann er harmlos ist.
- Der Papierkorb gilt jetzt auch für Verträge. Gelöscht heißt zehn Tage lang: zurückholbar, mit allem, was daran hing.
- Dokumentenart statt „Rolle“ – und wenn keine der acht Arten passt, gibst du dem Dokument einen eigenen Namen (Vollmacht, Gutachten, Übergabeprotokoll).
Kleineres, das den Alltag betrifft
- Sparten- und Feldnamen folgen der Sprache, in der du Omnipacto liest – auch die, die beim Einrichten angelegt wurden.
- Leere Seiten sagen, warum sie leer sind, und was man dort tun kann – bei Verträgen, Kosten, Fristen, Personen und Objekten.
- Der Dokumentbetrachter sagt es, wenn ein Archiv-Verweis ins Leere zeigt, weil das Archiv nicht mehr verbunden ist – statt „nicht gefunden“ zu melden.
- Eine Test- oder Entwicklungsinstallation lässt sich benennen; der Name steht dann schon auf der Anmeldeseite.
- Der Verweis auf die Schnittstelle steht bei den technischen Angaben, nicht mehr in der Fußleiste.
- CSV-Import, Anmeldung und Dateinamen mit Umlauten wurden nach einer externen Prüfung nachgebessert.
Behoben, nach einer externen Prüfung der Demo: Ein ungültiges Datum wurde stillschweigend verworfen und trotzdem mit „Gespeichert“ quittiert. Eine Rechnung über zwei Monate zählte doppelt. Im Kündigungsschreiben fehlten Postleitzahl und Ort des Absenders, und der Anbieter fand darin kein Merkmal, um den Vertrag zuzuordnen; außerdem stand dort kein Platz für die Unterschrift. Eine Suche ohne Treffer behauptete, es gebe noch keine Verträge. Die Absicherungsübersicht passte nicht auf den Bildschirm. Dazu zahlreiche Beschriftungen, die Bildschirmleser bisher nicht vorlesen konnten, und zwei Hinweistexte zu Passwörtern und Protokolldateien, die zu sorglos formuliert waren.
0.3.6
Ein hochgeladenes Dokument füllt jetzt deutlich mehr Felder aus – auch ohne Sprachmodell, auch bei abfotografierten Unterlagen.
- Aus einer Police wird ein fast fertiger Vertrag. Gemessen an zwanzig echten Dokumenten füllt die Erkennung ohne Sprachmodell jetzt 87 % der Felder richtig aus statt 53 %. Neu gelesen werden Tarifname, Versicherungsnehmer, versicherte Person und der Gegenstand (Versicherungsort, Lieferstelle, Anschluss, Rufnummer); deutlich besser erkannt werden Vertragsbeginn, Ablauf, Mindestlaufzeit und Verlängerung.
- Abfotografierte Unterlagen funktionieren jetzt. Eine Texterkennung liest zweispaltige Tabellen spaltenweise: Erst kommen alle Beschriftungen untereinander, dreißig Zeilen später die Werte. „Beginn“ und das zugehörige Datum standen damit so weit auseinander, dass keine Regel sie zusammenbringen konnte. Omnipacto erkennt dieses Muster jetzt und ordnet die Werte wieder zu. An einem echten Versicherungsschein als Handyfoto stieg die Ausbeute von drei auf neun Felder.
- Vier Lesefehler behoben, die vorher unbemerkt falsche Werte eingetragen haben: „Mitgliedsnummer“ wurde als Name gelesen; Namen liefen über das Zeilenende hinaus weiter; aus „verlängert sich um ein Jahr, wenn nicht mit einer Frist von drei Monaten gekündigt“ wurde eine Verlängerung um drei Monate; und als Briefdatum galt das erste Datum auf dem Blatt statt des richtigen.
- Der Preis bleibt leer, wenn im Dokument keiner steht – auch dann, wenn einzelne Posten genannt sind. Ein geratener Betrag wäre schlimmer als ein leeres Feld: Er wandert ungeprüft in die Kostenübersicht.
0.3.5
Ein Dokument wird gelesen und füllt den Vertrag aus – auch dann, wenn kein Sprachmodell läuft. Dazu vier Seiten, die nicht mehr alles untereinander zeigen.
- Hochladen, lesen, fertig. Nach dem Upload stand das Formular manchmal leer da, obwohl im Dokument alles drinstand. Der Grund: Ist ein Sprachmodell eingerichtet, las ausschließlich es – und wenn es gerade beschäftigt war, lief die Wartezeit ab und das Ergebnis kam zu spät. Jetzt springt nach acht Sekunden das regelbasierte Lesen ein. Ein eingerichtetes Sprachmodell ist damit nie mehr schlechter als keines.
- Die Vertragsart wird aus dem Dokument abgeleitet – aus Tarifname, Anbieter und Vertragsnummer, nicht mehr nur aus irgendeinem Wort im Fließtext. Liegen zwei Arten dicht beieinander, steht die zweite als Vorschlag daneben statt zu raten.
- „Verträge" hat jetzt vier Bereiche: alle Verträge, neuer Vertrag, erkannte Verträge und Dokumente. Beim Anlegen stehen die beiden Wege nebeneinander – aus einem Dokument oder selbst eintragen. Vorher führte jeder Knopf ins leere Formular, und dass Omnipacto Dokumente lesen kann, erfuhr nur, wer den Menüpunkt dafür gefunden hat.
- Alle Unterlagen auf einen Blick. Unter Verträge → Dokumente steht, was da ist – mit Vertrag, Rolle, Größe und Datum, durchsuchbar bis in den erkannten Text. Von dort lässt sich jedes Dokument ansehen, einem Vertrag zuordnen oder daraus ein neuer Vertrag anlegen. Es ist keine zweite Ablage: Es sind dieselben Unterlagen, nur andersherum sortiert.
- Erkannte Verträge sagen jetzt, woher sie kommen – aus Paperless-ngx, und dass noch nichts angelegt ist. Ohne verbundenes Archiv steht dort kein leerer Bereich mehr, sondern wofür sich die Anbindung lohnt und wo man sie einrichtet.
- Fristen, Kosten und Personen sind entzerrt. Auf der Fristenseite stand derselbe Vertrag dreimal; jetzt trennen drei Ansichten: zu erledigen, alle Fristen, Termine. Die Kostenseite zeigte fünf Darstellungen derselben Zahlen untereinander – jetzt eine Ansicht nach der anderen: Überblick, nach Bereich, nach Vertragsart, Jahresübersicht, Steuer.
- Kosten lassen sich aufschlüsseln. Ein Klick auf „Energie" zeigt, woraus die Summe besteht – Gas, Strom, Wasser als Balken und die Verträge dahinter. Das geht auch vom Diagramm auf der Übersicht aus.
- Zahlen führen dorthin, wovon sie handeln. „9 Verträge ohne Preis" öffnet die Liste mit genau diesen neun. „Objekt / Person" in der Vertragsliste führt zu der Person oder dem Objekt.
- Ein Vertrag mit laufender Kündigung sieht nicht mehr aus wie jeder andere. Neben „Aktiv" steht jetzt überall, dass die Kündigung raus ist und die Bestätigung fehlt – auch in der Personenübersicht.
- Dazu: Hinweise bleiben länger stehen (vier Sekunden waren zu kurz zum Lesen), die Versionsnummer unten führt zu dieser Seite, und Kacheln wie Reiter sehen überall gleich aus.
0.3.4
Ein Fehler, der jeden mit angebundenem Archiv betraf – und eine Einstellungsseite, die man nicht mehr durchsuchen muss, um etwas zu finden.
- Paperless war verbunden, kam aber nicht zum Einsatz. Wer Adresse und Zugriffsschlüssel über das Formular eingetragen hat, bekam „verbunden“ angezeigt, und die Verbindungsprüfung war grün – trotzdem blieb „Verträge erkennen“ dauerhaft leer. Der Grund: Die aktive Dokumentenquelle war ein zweiter, versteckter Schalter, den die Oberfläche nirgends setzen konnte. Jetzt gilt: Sind Adresse und Schlüssel hinterlegt, ist das Archiv die Quelle. Wer es nicht mehr nutzen will, leert die Adresse.
- Der Dokumenten-Upload ging wieder. In manchen Installationen
antwortete das Hochladen mit einem Serverfehler, weil das Datenverzeichnis dem
falschen Benutzer gehörte. Der Start zieht das jetzt für den ganzen Ordnerbaum gerade,
und die eingebaute Kommandozeile schreibt nicht mehr als
root. - Verschickte Kündigungen verschwinden nicht mehr. „Schreiben ist raus, Bestätigung fehlt“ steht wieder in der Fristenliste und zusätzlich auf der Übersicht unter „Braucht Aufmerksamkeit“.
- Einstellungen neu geordnet. Statt zehn Reitern gibt es sieben Bereiche, jeder mit einem Satz, was man dort tut – und ein Suchfeld darüber, das auch Alltagswörter versteht: „Passwort“ führt zu „Mein Konto“, „Handy“ zu den Erinnerungen, „Umzug“ zum Haushalt. Was Technik verlangt, steht unten und getrennt.
- Speicherplatz immer im Blick. Unten in der Leiste steht, wie voll die Platte ist. Eine volle Platte meldet sich sonst nicht – nur der nächste Upload scheitert. Unter Einstellungen → Diese Installation stehen die Zahlen im Einzelnen, getrennt nach eigenen und aus dem Archiv verknüpften Dokumenten.
- Fotos für Personen. In Listen erkennt man ein Gesicht schneller als einen gelesenen Namen. Das Bild wird im Browser verkleinert und liegt in deiner Datenbank – es verlässt den Server nicht.
- Das Protokoll kann mehr festhalten. Vier Stufen von „nur Änderungen“ bis „technisch“, dazu eine Ausgabe als Textdatei. Wenn etwas klemmt, kannst du uns die Datei schicken: Sie enthält Feldnamen und Aufrufe, keine Beträge, keine Vertragsnummern und keine Suchbegriffe.
- Auf dem Handy scrollt nichts mehr seitlich. Übersicht, Kosten und Vertragsdetail liefen über den Bildschirmrand hinaus.
- Kein Kündigungsschreiben ohne Absender – ein Brief, den der Anbieter niemandem zuordnen kann, hilft nicht. Namen wie „Łukasz“ oder „Ionuț“ kommen jetzt lesbar an, und vor dem Drucken steht, welche Zeichen der Brief nicht darstellen kann.
- Ein toter Vertragslink zeigt „Diesen Vertrag gibt es nicht mehr“ statt einer leeren Seite.
- Dazu: Die Jahreszahl ist wieder die Monatszahl mal zwölf, zwölf unterscheidbare Diagrammfarben, eine Obergrenze für die Kündigungsfrist, und das Etikett „aktuell“ steht nur noch am heute gültigen Preis.
0.3.3
Die bisher größte Fassung. Der Schwerpunkt liegt auf dem, was nach dem Hochladen eines Dokuments passiert – und darauf, dass jede angezeigte Zahl nachrechenbar ist.
- Dokumente auslesen ohne Sprachmodell. Bisher ging das nur mit einem eigenen Ollama. Jetzt liest Omnipacto Vertragsnummer, Beitrag mit Zahlweise, Beginn, Laufzeit, Verlängerung und Kündigungsfrist nach festen Regeln aus dem Wortlaut – ohne KI, ohne Cloud, auf jedem Rechner. An 45 Vergleichen gemessen: 95 % Treffsicherheit, wenn eine Regel etwas findet.
- Fotos und Scans werden gelesen. Texterkennung für abfotografierte und eingescannte Unterlagen ist eingebaut (Deutsch und Englisch).
- Erst lesen, dann anlegen. „Vertrag aus Dokument anlegen“ öffnet das Formular jetzt ausgefüllt: Anbieter, Vertragsart, Nummer, Beginn, Laufzeit, Frist und Beitrag stehen drin, jeweils mit der Fundstelle im Dokument. Vorher kam ein leeres Formular, und die Angaben wurden erst nach dem Speichern nachgereicht.
- Fällt das Sprachmodell aus, tragen die Regeln. Vorher endete das Auslesen mit „fehlgeschlagen“, obwohl aus demselben Text das Meiste ablesbar war.
- Papierkorb. Gelöschte Dokumente bleiben eine einstellbare Zeit erreichbar (Vorgabe zehn Tage) und lassen sich zurückholen.
- Eine Regel für alle Summen. Anzahl und Betrag zeigen jetzt dieselbe Menge: alles, was heute läuft – einschließlich gekündigter Verträge mit Restlaufzeit. Die Kennzahl führt auf genau diese Liste, und ein Vertrag mit späterem Preis steht mit 0,00 € und Startdatum in der Zeile statt mit einem Betrag, der in keiner Summe auftaucht.
- Kündigungsfristen werden in Tagen verglichen. „6 Wochen“ wurde bisher zu „1 Monat“ gerundet und dann gemeldet, 1 sei mehr als 1. Der Hinweis zitiert jetzt die Einheit des Vertrags.
- Globale Suche über Verträge, Anbieter, Personen, Objekte und den Text in den Dokumenten – mit Strg+K von überall.
- Zwei-Faktor-Anmeldung auf Wunsch, und die Anmeldung liegt jetzt in
einem
httpOnly-Cookie statt im Browserspeicher. - Wann wird was abgebucht: ein Balken je Monat zeigt, wann es im Jahr eng wird – die Kfz-Versicherung kostet nicht 21,50 € im Monat, sondern 258 € im Juni.
- Anschrift und Name einmal pflegen. Anschrift und Nachname stehen in den Einstellungen; bei einer Person wird nur eingetragen, was abweicht. Das Kündigungsschreiben setzt beides selbst zusammen – und trägt den Namen dessen, dem der Vertrag gehört.
- Preise und Vertragsnummern lassen sich berichtigen und löschen. Löschen fragt vorher nach und meldet danach „Gelöscht.“ statt „Gespeichert.“.
- Protokoll (abschaltbar): wer wann was geändert hat.
- Menü einklappbar, Vertragsliste sortierbar, Absicherungsübersicht mit „brauche ich nicht“, Eingabeprüfungen direkt am Feld, und Serverfehler stehen dort, wo sie hingehören – am betroffenen Feld statt in einem allgemeinen Satz.
- Viele Kleinigkeiten auf schmalen Bildschirmen, in der dunklen Darstellung und bei Screenreadern.
0.3.2
- Läuft jetzt auch auf ARM-Rechnern – Raspberry Pi, Apple Silicon,
ARM-Server in der Cloud. Bisher gab es das Abbild nur für x86; auf allen anderen
brach die Installation mit
no matching manifestab.
0.3.1
- Erinnerungen laufen jetzt wirklich. Bisher stieß sie ein Zeitplan an, den es nur auf dem Entwicklungsrechner gab – in dieser Auslieferung fehlte er, es kam also keine Erinnerung an. Omnipacto bringt seinen Zeitplan jetzt selbst mit.
- Titel mit Umlauten ließen die Zustellung über ntfy scheitern. Behoben.
- Selbsttätige Sicherung: einmal täglich ein vollständiger Stand nach
data/files/backups, wie viele liegen bleiben, ist einstellbar (Vorgabe 14). - Eine Warnung meldet, wenn Erinnerungen nicht zugestellt werden konnten, gar kein Zustellweg eingerichtet ist oder der tägliche Lauf ausfällt – bisher blieb so etwas unbemerkt, bis eine Frist verstrichen war.
- Die Vertragsgrenze meldet sich ab zwei freien Plätzen, statt beim elften Vertrag zu überraschen.
- Mit einem lokalen Sprachmodell werden die Dokumente nachts vorgelesen; der erste Klick auf „Auslesen“ dauert dann Sekunden statt Minuten.
0.3.0
- Die Fußleiste zeigt die laufende Fassung und weist auf eine neuere hin. Der Hinweis lässt sich in den Einstellungen abschalten; abgefragt wird dabei nur eine einzige Datei auf omnipacto.de, gesendet wird nichts über deine Instanz.
- Die Navigationsleiste bleibt beim Blättern stehen, statt mit dem Inhalt wegzulaufen.
0.2.0
- Zehn Verträge sind dauerhaft kostenlos; darüber hinaus wird ein Lizenzschlüssel verlangt. Bestehende Verträge bleiben in jedem Fall lesbar und bearbeitbar.
- Einrichtung ohne Handarbeit: Schlüssel und Passwörter entstehen beim ersten Start, Paperless-ngx, Ollama und der Mailversand werden im Assistenten eingerichtet.
- Der Verbindungszustand steht oben rechts – auf einen Blick sichtbar, ob das Archiv und das Sprachmodell erreichbar sind.
Ältere Fassungen sind hier nicht aufgeführt: Omnipacto ist seit September 2026 öffentlich.